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Leseprobe zum Buch 创Rosalind Franklin``

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ISBN: 3593371928   ISBN: 3593371928   ISBN: 3593371928   ISBN: 3593371928 
 
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Pauling hatte seine Idee zunächst in einem Vortrag in Caltech vorgestellt, wo er, um die Spannung auf- zubauen, bis ganz zum Schluss wartete, bis er ein Konstrukt aus bunten Plastikbällen, die mit Draht zu einer gewundenen Spirale verbunden waren, enthüllte. Dies, verkündete er, sei die Gestalt der Alpha-Helix. Die Neuigkeit war niederschmetternd für Lawrence Bragg, der inzwischen Direktor des Cavendish geworden war. Pauling war seit 23 Jahren sein wichtigster Rivale (teilweise wegen Braggs Verdacht, dass seine eigenen Ideen zur chemischen Bindung verändert und als Paulings Ideen weitergegeben wurden). Jetzt hatte Pauling die Struktur eines der Grundbausteine der Proteine gelöst – ein Problem, das man am Cavendish auch im Blick gehabt hatte. Bragg dachte niedergeschlagen darüber nach, was er später den »größten Fehler seiner wissenschaftlichen Laufbahn« nennen sollte. Auf jeden Fall, so Francis Crick, der nun am Cavendish Laboratorium an Proteinen arbeitete und Zeuge des traurigen An- blicks wurde, »lagen Helices in der Luft« . Ebenso in der Luft schwirrten Anzeichen dafür, dass in der Nachkriegswissenschaft ein harter Konkurrenzkampf herrschte.

Paulings Aufsatz, gemeinsam mit seinem Kollegen Robert Corey verfasst, war zwei Monate vor dem Treffen in Stockholm in der April- und Mai-Ausgabe der Proceedings of the National Academy of Scien- ces veröffentlicht worden. Auf der Konferenz beschrieb er seine Entdeckung zum ersten Mal vor einem internationalen Publikum.

Ein weiterer Sprecher war der hoch gelobte Bernal vom Birkbeck College. Als einer der Ersten, der
die Methoden der Röntgenstrahlbeugung auf große Moleküle wie Proteine anwandte, brachte er die Sprache – mit deutlichem Bezug zu Pauling – auf die verschiedenen Herangehensweisen, die Moleku- larstruktur herauszuarbeiten: spekulative, deduktive und induktive. Welche davon auch verfolgt wurde – und er machte keinerlei Andeutung, welche er für die Beste hielt – , müsse die so entstandene Vermu- tung müsse durch Röntgenanalyse geprüft werden. Das Wichtigste sei, erklärte Bernal, die Beweise und die Annahmen zu überprüfen und sich dann zu fragen: »Haben wir die Lösung gefunden? Oder eine Lösung?« Rosalind nahm sich dieses Gebot zu Herzen. Sie schrieb es auf und unterstrich es mehrfach: »die Lösung oder eine Lösung« .

  
Rosalind Franklin: Die Entdeckung der DNA oder der Kampf einer Frau um wissenschaftliche Anerkennung
Sonstige Artikel:
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Zivilprozessordnung: FamFG Verfahren in Familiensachen, GVG, Einf黨rungsgesetze, EG-Zivilverfahrensrecht, Rechtsstand: voraussichtlich 1. M鋜z 2011
Das dicht besetzte Leben: Briefe, Gespr鋍he und Essays
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